Dienstag, 10. Oktober 2017

Angekommen

Die Ukulele hängt wieder an ihrem Platz. Ich bin endlich in Bremen angekommen. Jetzt bin ich müde.

ICE

Ich bin gut in Berlin angekommen. Ein Freund von Hermann hat uns vom Flughafen abgeholt und mich zu Hause abgesetzt. Kurz umpacken und weiter geht's nach Bremen. Die Zugverbindung soll trotz der schweren Sturmschäden wieder pünktlich sein.

Hoffnung

Jetzt muss nur noch der Koffer kommen ...

Quatsch - nicht die Mosel

... ich fahre am Rhein entlang. ... das muss der Jetlag sein

Schöne Fahrt

Hey, meine Bahn fährt gemütlich an der Mosel entlang ... da habe ich aber einen Joker gezogen. Wunderschön

Einstieg

Das Einsteigen nach Berlin hat schon mal geklappt.

Warten auf Berlin

Hermann und ich warten auf unseren Flieger nach Berlin. Der soll gleich planmäßig bestiegen werden können. Von Berlin muss ich dann später mit dem Zug nach Bremen fahren. Wegen den Sturmschäden kann das aber noch schwierig werden. Eigentlich will ich am Abend bei Tina in Bremen sein.

Flug

Den Flug konnte ich richtig genießen. Wir hatten einen schönen Sonnenaufgang, Rückenwind und viel Platz.
Leider bin ich erkältet und mein Fuss tut weh. Irgendwas habe ich mir bei einer Wanderung zugezogen.
Wie es wohl Steve und Hermann gerade geht? Die müssten ja bald nach Berlin weiterfliegen.

Angekommen - irgendwann

Habe mein Gepäck und bin am Bahnhof. Das Zug-Chaos ist unendlich. Lauter sich widersprechende Informationen in der App, auf den Anzeigetafeln und auf den Papierplänen. Der Sturm muss sehr gewütet haben. Habe mich entschlossen einen IC zu nehmen, der zwar etwas länger fährt, aber dafür muss ich nicht umsteigen. Bin gespannt, wann ich zu Hause bin.

Schneekürbis

Unser Kprbis ziert Gregs Hauseingang. Durch den Schnee sieht er noch lustiger aus.

Geburtstagskuchen

Am Sonntag backt Greg einen roten Schokoladenkuchen, der hier Red Velvet genannt werd. Er schmeckt luftig, locker und sehr schokoladig. Weil Greg und ich bald Geburtstag haben, gibt es auch ein paar Kerzen auf dem Kuchen :-)

Jamestown

Gerade beginnt das Boarding. Da kann ich schnell vorher noch ein paar Eindrücke von dem Abend aus Jamestown schicken. Hermann hatte nach 4 Stunden entscheiden, dass er in diesem kleinen Örtchen leben könnte

Reise

Unser Flugzeug steht schon da.
Ich bin gespannt, wie ich dann in Deutschland nach Bremen komme. Die Züge fahren ja nach dem Sturm noch nicht alle wieder und die Informationen dazu sind widersprüchlich.
Ich versuche von Frankfurt mit der Bahn nach Bremen zu kommen und kann leider nicht mit Steve und Hermann weiter nach Berlin.
Irgendwie freue ich mich auf den Flug. Wir haben wieder diese tollen Plätze die sonst für junge Familien mit Baby (inkl. Babybett) frei sind. Oft werden aber nicht alle belegt. Und so sitzt wir dort.

Warten auf den Flug

Während wir auf den Abflug warten, gehe ich meine Bilder durch und schau mal, was ich noch nicht erzählt habe. Auf diesem Bild ist ein Orange Utan zu sehen, der in Jamestown, einer kleinen Stadt in den Bergen, auf einem Kühlschrank hockt. Durch das Fenster kann man etwas leuchten sehen. Das ist der Mond, der draußen scheint, kein Scheinwerfer.
Wir haben in dieser Kneipe einen sehr schönen Abend an unserem Abschiedswochenende verbracht. Dieser Affe hier ist von einer Künstlerin im Ort und er erinnert mich von seiner Aura her an den Denker von Auguste Rodin.

Montag, 9. Oktober 2017

Elche - der Film


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Wildlife

Wir sitzen auf gepackten Koffern und warten auf unseren Shuttlebus. Der weil gehen ich durch die Fotos. Ich hatte noch gar nicht erzählt, dass wir Elche gesehen haben.

Wetterumschwung

Jetzt verstehe ich auch, warum wir Kleidung für jede Jahreszeit mitbringen sollten.
Die Wetterschwankungen sind hier wirklich viel größer.

Der ersten Schnee

Als wir heute morgen aus dem Fenster gucken sehen wir den ersten Schnee in diesem Winter.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Gruselbaum


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Zusätzlich zu den Kürbissen gibt es einen Gruselbaum im Vorgarten, der die Arme bzw. Äste bewegen kann. Gerade haben Greg und Steve in aufgeblasen, jetzt muss der Armmechanismus funktionieren und der Baum braucht einen guten Stand. Wer genau hinhört, kann im Hintergrund einen Zug hören. Ein Geräusch, dass sehr typisch ist.

Halloween

Heute ist Vorbereitungstag für Halloween. Die Deko wird hier schon früh angebracht, auch wenn es noch drei Wochen dauert. Da es ab morgen schneit und kalt wird, sollten die Kürbisse auch halten. Links unser erster selbstgeschnitzter Kürbis.

Unser erster geschnitzter Kürbis

Wir sind sehr stolz auf unseren ersten geschnitzten Kürbis. Steve hat die Augen gemacht und ich den Mund.

Heute abend machen wir vielleicht ein Licht rein.

Halloween

So, Steve und ich sind jetzt dabei zu lernen, wie man Kürbisse schnitzt. Andrew und seine Freundin sind schon ziemlich weit

Schnappschuss

In Fort Collins machen wir Mittagspause in einem kleinen Laden "Backcountry Delikatessen", der Sandwiches und Suppen aus regionalen Produkten verkauft. Es schmeckt ausgezeichnet und wir sind bester Laune.

Ausblick

Vom Pikes Peak haben wir einen wunderbaren Ausblick auf Colorado.

Bewahrte Geschichte

Einige wenige Gebäude, darunter unser Hotel, sind gut erhalten und gepflegt und werden auch noch benutzt. Hier der Schnapsladen und die Stadthalle.

Goldgräberzeiten

Viele Häuser nahe der Hauptstraße aus der goldenen Zeit von Victor um 1900 stehen noch, einige werden noch benutzt, die meisten sehen aber verlassen aus. Victor liegt 3000m hoch, entsprechend ist es hier auch schon kalt und wir haben uns warm eingepackt.

Schweizer Käse

Die Landschaft um Victor ist zugepflastert mit alten Minenschächten. Ich stelle mir die den Zustand unter der Erdoberfläche vor. Das muss wie ein schweizer Käse aussehen, seltsam dass hier noch nichts eingestürzt ist.

Blick aus dem Hotelzimmer

Ich habe auch noch ein paar Bilder nachzuholen. Hier der Blick aus einem unserer Fenster im Hotelzimmer in Vector. Das Eckzimmer hat drei Fenster (inklusive eines im Bad, eine Seltenheit!) und von allen kann man die Berge sehen. Leider soll man sie nicht öffnen. Wahrscheinlich, weil sie dann auseinanderfallen.

Exotisches Wild

Und als wir dann in Longmont sind, sehen wir ein sehr exotisches Wild in dieser Gegend: Einen echten Menschen auf einem Bürgersteig, nicht im Auto. :-)

Nach Hauseweg

Auf dem Weg nach Hause fotografiere ich aus dem Auto den Himmel.

Die Ersten

In Fort Collins finden wir auch ein Haus in dem Hattie McDaniel einige Kinderjahre verbracht hat. Hattie McDaniel war die erste Schwarze, die einen Oscar erhalten hat (für ihre Rolle als Mummy in "Vom Winde verweht") und sie war auch die erste Schwarze, die als Gast (nicht als Servicekraft) zu den Academy Award eingeladen wurde.

Wir finden auch noch schöne alte Häuser der ersten Siedler in Fort Collins und weiterhin das Haus des ersten Blinden in Amerika, der als blinder Mensch einem College Abschluss erreicht hat.

Herbstlaub

Und plötzlich fegt eine Windböe durch die Straßen und alle bleiben stehen und um sich den gelben Blätterregen anzusehen.

Innenstadt

Wir haben bestes Wetter, ein leckeres Eis in der Hand und Fort Collins hat eine kleine belebte Innenstadt.
Die sonderbare Deko mit den Skeletten (im Hintergrund und im Baum) ist schon eine Vorbereitung für Halloween. Wenn hier die Blätter fallen, kommen Kürbisse, Gespenster, Skelette und Spinnen in die Schaufenster ... bis Weihnachten für eine andere Deko sorgt.

Ben & Jerry

Wir machen einen Stopp in einer Eisdiele (Ben & Jerry).
Ich fotografiere hier, weil hinter den Eiscremesorten keine Preise, sondern Kalorien stehen und ich finde auch die Deko im Vordergrund interessant: Auf dem Tresen ist ein umgekippter Becher mit flüssigem Eis, dass auf den Tresen läuft. Das ist Deko :-)

Walnutstreet in Fort Collins

Heute fahren wir nach Fort Collins und machen einen ganz ruhigen Tag. Auf dem Bild ist das "Lindenhotel" zu sehen. Es steht in Walnut- Ecke Lindenstreet.

Als in Disneyland die Hauptstraße für Mickey Maus und Donald entstand, war dieses Gebäude übrigens eine Vorlage.

Samstag, 7. Oktober 2017

Vertrauen

Ich bin ein bisschen im Verzug mit meinen Posts.

Ich habe noch schöne Fotos von gestern und heute machen wir eine Wanderung in den Bergen.

Nur eine Erfahrung will ich kurz teilen: In einer anderen Sprache zu sprechen und so dicht mit Menschen eines andern Landes zu leben, lehrt Vertrauen auf vielen Ebenen:
- Vertrauen in all meine anderen Fähigkeiten - ausser Sprache
- Vertrauen, in meine Fähigkeit zu lernen
- Vertrauen darin, dass mein Gegenüber mir wohlgesonnen ist
- und Vertrauen, dass meine Gegenüber freundlich mit Missverständnis umgeht.

So ein Urlaub ist toll.

Und ich dachte zu diesem Post passt ein Foto von einem Felsen, aussieht als wenn er gleich auf die Spur der Pikes Peak Bahn fällt

Freitag, 6. Oktober 2017

Wildlife in Longmont

Heute morgen muss ich natürlich auch mal wieder ein bisschen vom Wildlife berichten. (Die Murmeltiere am Pikes Peak habe ich leider nicht aufs Foto bannen können). Heute gibt es also was zum Thema "Klapperschlange", die hier gar nicht so selten sind.
Zu der toten Schlange gibt es eine interessante Geschichte: Greg hat schon mal ein bisschen Halloween-Dekoration am Haus angebracht dabei fiel ihm auf, dass neben dem großen Stein ein fette Schlange liegt. Irgendwann hat er dann festgestellt, dass die Schlange tot ist. Seine Vermutung ist, dass vielleicht ein Raubvogel die Schlange fallen gelassen hat. (... Mmh, ich kann mir auch vorstellen, dass die Schlangen - jetzt wo es kalt wird - die Nähe von wärmeren Ansiedlungen suchen.) Greg vermutet, dass es eine Bullsnake ist, die einer Klapperschlange zum verwechseln ähnlich sieht.
Ich glaube, Klapperschlangen und Pumas sind die Tiere der Gegend hier, die Greg wirklich fürchtet. Das finde ich sehr mutig, denn ich für meinen Teil möchte diese Liste um Bisons und Bären ergänzen, vor denen ich auch grossen Respekt habe.

Heute morgen

Wir schlafen lange und gerade als wir aufgestanden sind, kommt Greg nochmal kurz rein, weil er gerade Christine zum Flughafen gebracht hat. Von dort hat er die besten Doughnuts der Welt mitgebracht. Steve sitzt immernoch neben mir und macht "Mmh, lecker"
Greg und Steve erklären sich gegenseitig nochmal das Phänomen, wieso der Mond so groß aussieht.

Vollmond

Als wir wieder in die Ebene kommen, leuchtet genau über unserer Strasse ein riesiger runder Vollmond, den ich sogar mit dem Handy aufnehmen kann.
Wir alle finden den Mond sehr schön und Hermann und Steve, die vorne sitzen, erklären sich gegenseitig, warum der Mond so groß aussieht und welche atmosphärischen und sonstigen Phänome dazu führen.

Rückfahrt nach Longmont

Für unsere Rückfahrt habe ich eine besonders schöne Strecke ausgesucht, die wieder mit tollen Ausblicken gepflastert ist.

Georgetown

In Georgetown finden wir eine alte Eisenbahnbrücke. Darum dreht sich wohl alles in Georgetown, die alte Eisenbahn. Aber wir sind zu spät, alles ist schon zu. (Selbst die Mülleimer und Toiletten ;-D )
Mir fällt dabei auf, dass Geschichte und Museen auf unserer Reise oft einen großen Anteil an Unterhaltung haben. Zu Hause in Deutschland wird doch oft auch der Erkenntnisgewinn in den Vordergrund gestellt. Hier fühle ich mich oft ein wenig wie auf dem Rummel: Als Kind hätte ich meine Freude dran. Vielleicht hat mir deshalb Victor so gut gefallen. Hier gab es in der Stadt ein paar Tafeln mit Erklärung (einem öffentlichen Lehrbuch ähnlich) und es gab Menschen, die erzählt haben: Beim Einkauf am Abend, an der Bar, beim Frühstück in einem Café, dass von zwei Deutsche betrieben wird. Das führt in mir selbst zu einer interessante Auseinandersetzung und wirft Fragen auf. Und mir gefällt das besser als wenn ich wohlmöglich die Gelegenheit bekomme, mit Spielzeugwerkzeugen selber ein bisschen Sand zu waschen.

Weiter nach Georgetown

Nach Pikes Peak gibt es einen schnellen Beschluss noch mal zu unserer Lieblingsfelsformation zu fahren. Diesmal bei gutem Wetter und dann weiter nach Georgetown.
Als wir bei unseren Felsen ankommen zieht sich der Himmel schon wieder zu.

Nach unten

Auf dem Weg nach unten schlafe ich ein. Das tut mir richtig gut. Steve neben mir schläft auch und eine junge indische Familie gegenüber auch. Ich glaube die dünne Luft trägt dazu bei und hilfreich ist dabei auch, dass die Schaffnerin im Zug nicht mehr permanent erzählt, sondern einfach mal ruhig ist.
Als die Gardens of Gods wieder sichtbar sind wache ich auf.

Oben

Irgendwann sind wir oben und wir haben eine fantastische Aussicht.
Ich habe merklich mit der dünnen Luft zu schaffen. Immerhin sind wir auf 4300 Meter Höhe. Ein paar schnelle Schritt und schon bin ich kurzatmig. Schwindlig ist mir noch dazu. In unserem Zug muss eine ältere Lady mit Sauerstoff beatmet werden und erholt sich dann schnell.

Streckenarbeiter früher

Früher haben die Streckenarbeiter auf dem Berg gewohnt und sind dann jeweils zu dem Abschnitt gewandert, der bearbeitet werden musste. Warum sie gerade am Punkt mit dem meisten Wind eine Unterkunft hatten ist mir nicht klar.

Streckenarbeiter

Und mitten auf der Strecke gibt es plötzlich eine staubige Strasse mit minimalem Verkehrsaufkommen.
Die Straße wird benutzt, um die Strecke auch heute noch in Ordnung zu halten und um zu den verschiedene Orten zu kommen, die Werkzeug und ähnliches enthalten.